Wiege des Skisports

Norwegen – Land des Skifahrens und Wiege des Skisports.

Wiege des Skisports

Ski gefahren wird in Norwegen schon seit Urzeiten, wovon die 4600 Jahre alte Felszeichnung eines Skifahrers mit „Hasenohren“ auf der Insel Rodøy zeugt.
Noch älter ist sogar ein Fund aus dem Jahre 2011. Die in Drevja gefundenen Skireste haben ein Alter von 5200 Jahren und sind somit die ältesten Europas.

Den nächsten Nachweis skifahrerischer Aktivitäten liefert die Geschichte der Birkebeiner, die anno 1206 auf Ski die Berge bei Lillehammer überquerten und so den kleinen Königssohn Håkon Håkonsson vor seinen Verfolgern retteten.

Als der Erfinder des modernes Skilaufs gilt Sondre Norheim (* 10. Juni 1825 in Morgedal; † 9. März 1897). Er entwickelte eine erste Seilzugbindung und gilt als der Begründer der sogenannten Telemark-Technik, einer Skitechnik, deren markantes Erscheinungsbild der Ausfallschritt ist und deren Schwungeinleitung auf einem Wechselschritt der Beine basiert.
Im Jahr 1868 gewann Norheim in Christiania im Alter von 42 Jahren den ersten landesweit ausgetragenen Skiwettbewerb Norwegens und schlug dabei seine jüngeren Kontrahenten mit großem Vorsprung.

Der erste größere jährlich ausgetragene Skisprungwettkampf fand ab 1879 auf dem Husebybakken in Oslo statt. 1892 zog der Wettbewerb auf den Holmenkollen um. Der Holmenkollen ist somit die älteste noch in Nutzung befindliche Skisprunganlage der Welt, 1952 Austragungsort der Olympischen Winterspiele und 2011 der Nordischen Ski-WM.