Norwegen - Land des Nordlichts

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Nordlicht

Was ist ein Nordlicht?

„Das Nordlicht (Aurora borealis) ist eine Leuchterscheinung, die beim Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in den Polargebieten der Erde hervorgerufen wird. Nordlichter sind meistens nördlich des nördlichen Polarkreises zu beobachten.
Es treffen elektrisch geladene Teilchen auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre, wo Luftmoleküle diese zum Leuchten anregen.
Die Polarlichter treten besoders häufig in Polarregionen auf, da das Magnetfeld der Erde dort senkrecht zur Erdoberfläche verläuft und so ein Eintreten der Teilchen in die Erdatmosphäre ermöglicht.“

Polarlichter können verschiedene Farben haben. Grünes Licht, was am häufigsten auftritt, entsteht durch Sauerstoffatome, die in gut 100 km Höhe angeregt werden, rotes Licht von Sauerstoffatomen in etwa 200 km Höhe.

Soweit die Theorie. Diese verblasst jedoch angesichts des einmaligen Zaubers eines in der Natur selbst beobachteten Nordlichts:

Beobachtet werden die Nordlichter schon seit vielen Jahrhunderten.

Die Wikinger sahen in den Polarlichtern das Zeichen, dass irgendwo auf der Welt eine große Schlacht geschlagen worden war. Nach ihrer Vorstellung ritten die Walküren nach jedem Gefecht über den Himmel und wählten die Helden aus, die fortan an Odins Tafel speisen sollten. Dabei spiegelte sich das Licht des Mondes auf ihren schimmernden Rüstungen und das Nordlicht entstand.
Auf schamanistischen Trommeln der Samen wurden Nordlicht-Symbole abgebildet. Im Samischen trägt das Phänomen verschiedene Namen. So wird es beispielsweise “Guovssahas” genannt, was soviel bedeutet wie „das Licht, das man hören kann“. Die Samen assoziieren das Nordlicht traditionell mit Klang.

Und es ist tatsächlich so, dass viele Menschen das Nordlicht bei besonders starker Intensität auch hören können.

 

Tipps zur Beobachtung des Nordlichts in Norwegen findet ihr unter diesem Link.