Skandinavische Urlaubsgefühle mit nach Hause nehmen

Verfasst am 25.07.2016 | Abgelegt unter Zusatzrubrik Reisen

Ikea und Interior-Blogs haben gezeigt, wie es geht: Skandinavisch einrichten. Dieser minimalistische und zugleich praktische Wohnstil findet immer mehr Anhänger. Und viele Urlauber würden das tolle Wohngefühl nach einem Aufenthalt in Norwegen, Schweden und Co. gerne mit nach Hause nehmen. Dies lässt sich ganz leicht umsetzen.

Was macht den skandinavischen Wohnstil aus?

Minimalistisch und gemütlich. Mit diesen wenigen Worten ist die Einrichtung schon gut beschrieben. Das Innere der Wohnung erinnert meist an schneebedeckte Wälder und Berge, die stille Natur Skandinaviens und die Lebensart der Norweger. Es wird, wenn möglich, viel freier Raum gelassen, um die Weiten nachzuempfinden. Und anstatt jede Ecke bis unter die Decke mit Regalen und Habseligkeiten zu füllen, setzt man auf wenige stilvolle und praktische Möbelstücke. Um den Effekt großer, offener Räume zu verstärken, werden helle, klare Farben verwendet, die zugleich die Zimmer optisch aufhellen. So wirken auch Ihre Räume offen und einladend.

Klare Linien und breite Flächen

Zu diesem skandinavischen Minimalismus gehören unter anderem auch dünne, elegante Linien. Diese entstehen etwa durch schmale Tisch- und Stuhlbeine anstelle klobiger Massivholzanfertigungen. Da diese scheinbar schwebenden Möbel den Raum vergröߟern eignet sich der Einrichtungsstil auch hervorragend für kleine Stadtwohnungen. In Kombination mit breiten geraden Flächen machen Sie das skandinavische Wohnerlebnis perfekt. Insbesondere in der Küche lässt sich dies toll umsetzen, wie etwa der 3D-Küchenplaner auf inhofer.de beweist: Halten Sie sich an schlichte Regale und simple, helle Küchenfronten für Ihre Einrichtung. Auch offene Regalsysteme unterstützen das Gefühl nordischer Gemütlichkeit. Denken Sie einfach daran: weniger ist mehr.

Die Natur nach Hause holen

Für eine skandinavische Küche, ein Wohnzimmer oder das Bad gilt es, natürliches Material einzusetzen. Arbeiten Sie daher viel mit hellem Holz. Traditionellerweise werden die norwegischen Möbel aus hübscher Kiefer gefertigt. Damit auch ja keine Holzreste verschwendet werden, sind diese oftmals als Accessoires in der Wohnung zu finden. Probieren Sie es einmal aus, um Harmonie in die eigenen vier Wände zu bringen. In der Küche lässt sich Holz toll in Form von offenen Regalen, Küchenutensilien oder in einer Sitzecke einbringen. Aber auch eine hölzerne Arbeitsfläche harmoniert hervorragend mit weiߟen Küchenfronten. Um noch mehr Natur einzubinden, verwenden Sie Pflanzen – ob grüne Zierpflanzen oder schmackhafte Küchenkräuter ist dabei ganz egal.

Ganz nach dem Motto „Hell und Gemütlich“

Damit der skandinavische Einrichtungsstil gelingt, ist vor allem die richtige Farbauswahl bedeutend. Helle natürliche Töne stehen dabei im Mittelpunkt. Ob Weiߟ, Beige oder ein helles Grau, diese Entscheidung ist Ihnen überlassen. Diese Nuancen lassen sich hervorragend mit Akzenten aus Holz kombinieren, die Ihrer Einrichtung Gemütlichkeit verleihen. Für kleine Hingucker eignen sich Highlights in starkem Schwarz oder Blau, aber auch die Verwendung von Kupferelementen erfreut sich in diesem Zusammenhang groߟer Beliebtheit. Nur zu bunt sollte es nicht sein. Wenn Sie dies beachten, können Sie sich auch bald zu Hause wie in einem norwegischen Ferienhaus fühlen.

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Kleine Länderkunde

323.802 km² ist Norwegen groß, und damit etwas kleiner als Deutschland. Rechnet man jedoch den von Norwegen verwalteten arktischen Archipel Spitzbergen mit hinzu, sind es 384.824 km².

Im Gegensatz zu Mitteleuropa ist Norwegen äußerst dünn besiedelt. Gerade einmal 5,2 Millionen Menschen sind im Lande der Wikinger und Elche zu Hause, 660.000 von ihnen wohnen in Oslo, 279.000 in der zweitgrößten Stadt Bergen.

Norwegen streckt sich reichlich in die Länge. Ganze 1.572 km sind es vom Südzipfel, dem Kap Lindesnes, bis zum Nordkap. An seiner schmalsten Stelle misst das Land gerade einmal 6330 Meter.

Die Landessprache ist Norwegisch, allerdings in zwei schriftlichen Varianten: bokmål und nynorsk. Dies macht sich auch beim Ländernamen bemerkbar. Heißt Norwegen auf bokmål „Norge“, so trägt das Königreich auf nynorsk die Bezeichnung „Noreg“.
Zweite Landessprache ist Samisch, wenngleich diese nicht alle erlernen müssen.

Bezahlt wird mit der norwegischen Krone.

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Fun Facts

-> Der Lærdalstunnel ist mit 24,5 km der längste Straßentunnel der Welt. Er führt von Lærdal nach Aurland in Westnorwegen und besitzt drei große, beleuchtete Felshöhlen, in denen man auch anhalten kann.

-> Der Fjærlandstunnel ist der einzige Tunnel der Welt, der unter einem Gletscher entlang führt.

-> Der Eiksundtunnel führt 287 m unter dem Meer entlang und ist somit der tiefste Untersee-Straßentunnel der Welt. Zumindest noch. Tiefere Unterseetunnel sind in Norwegen bereits im Bau.

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Panorama-Cams: Bryne/Stavanger (Südwestnorweg.),: Hammerfest, Hammerfest-Berg, Skjervøy, NordkapSpitzbergen
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