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Beitrag vom Mittwoch, 19. Januar 2022

Die Zukunft des norwegischen Fußballs

Ein „godt Nyttår“ ist gestartet und bringt hoffentlich viele positive Überraschungen. Auch sportlich steht ein interessantes Jahr bevor. Jedoch haben die Fußballherren die Weltmeisterschaft verpasst und auch die Eliteserie ist derzeit noch in der Winterpause. Zeit genug, um sich die Toptalente aus Norwegen anzuschauen, die im Weltfußball immer häufiger werden. Ein paar von ihnen sorgen im Moment, wie die Wahrnehmung des neuen Munch-Museums, für einige Diskussionen. Wir haben die spannendsten Spieler aufgelistet.

Erling Braut Haaland

Die spannendste Spieleraktie aus Norwegen ist mit Sicherheit Erling Braut Haaland. Der in England geborene Norweger entzückt Fußballfans seit seiner Zeit bei Red Bull Salzburg mit seinem Willen und seiner Treffsicherheit. Diese ist auch ein Grund, warum Dortmund noch immer eine Chance auf den deutschen Meisterteller hat. Bei Sportwetten sind nur mehr sie und Bayern München in der Auswahl, wobei die Borussia mit einer Gesamtsiegesquote von 11,00 die schlechteren Karten hat. Teils liegt das auch an Haalands Verletzungsanfälligkeit. In den bisherigen 17 Saisonspielen hat er 19 Treffer erzielt. Wegen seiner Verletzungen stand er aber auch nur bei 61% der möglichen Spielzeit auf dem Platz. Probleme im Hüftbeuger und muskuläre Probleme zwangen ihn bereits zu einer Pause von zehn Spielen, in welchen die Dortmunder ohne ihren Star nicht so gut spielten, wie man das von einem Meister erwartet. Haaland wird den Verein im Sommer zu einem Spitzenclub verlassen. Die beiden wahrscheinlichsten Ziele sind der FC Barcelona und Manchester City. Beides sind Optionen, bei denen er im nächsten Jahrzehnt den Weltfußball dominieren könnte.

Martin Ødegaard

Wo jetzt die Zukunftshoffnungen auf Haaland liegen, lagen diese in der Vergangenheit auf Martin Ødegaard. Dieser wurde bereits früh von Real Madrid verpflichtet, konnte sich aber nicht bei den Königlichen durchsetzen. Nach Leihen beim SC Heerenveen, Vitesse Arnheim und Real Sociedad verließ er diesen Sommer Real Madrid endgültig und wechselte zum FC Arsenal in die Premier League. Obwohl er es nicht zu einem Starspieler bei den Königlichen geschafft hat, ist er trotzdem nicht gescheitert. Viele Fußballfans übersehen, dass der offensive Mittelfeldspieler erst 23 Jahre alt ist. Bei Arsenal kann er sein Können unter Beweis stellen und ist Teil einer Mannschaft mit großem Entwicklungspotenzial. Mit Emil Smith-Rowe, Bukayo Saka und Gabriel Martinelli könnte er in den nächsten Jahren ein gefürchtetes Offensivquartett anführen. Dabei passt Ødegaard perfekt in das System von Mikel Arteta, der erfrischenden Ballbesitzfußball praktiziert.

Alexander Sörloth

Ähnlich wie bei Ødegaard in Madrid läuft es auch für Alexander Sörloth nicht nach Wunsch. Der Stürmer ist zwar erst 26 Jahre alt, trotzdem hat er bereits einige Vereine auf der Visitenkarte stehen. FK Rosenborg, FK Bodø/Glimt, FC Groningen, FC Midtjylland, Crystal Palace, KAA Gent, Trabzonspor, RB Leipzig und jetzt Real Sociedad machen ihn zu einem echten Weltenbummler. Mittlerweile hat er bereits bei neun verschiedenen Vereinen in acht verschiedenen Ländern gespielt. Bis auf seine Stationen in Norwegen und bei Trabzonspor konnte er noch nicht viel aufzeigen. Besonders bitter waren seine beiden Engagements bei Crystal Palace und bei RB Leipzig, wo in insgesamt 57 Spielen nur sieben Treffer erzielen konnte. Zu wenig für einen Stoßstürmer. Jetzt will er seine Karriere in Spanien wieder auf Vordermann bringen. Bisher reichte es aber nur für vier Tore in der ersten Halbsaison. Dass er das besser kann, hat er früher bereits gezeigt.

Erik Botheim und Patrick Berg

Mit Erik Botheim und Patrick Berg haben die ersten beiden Stars den Meister FK Bodø/Glimt verlassen. Botheim geht um 5 Millionen Euro nach Krasnodar, Berg wechselt um 4,5 Millionen Euro zum RC Lens. Beide konnten in der Gruppenphase der Conference League aufzeigen, wo vorrangig Botheim mit je vier Toren und Torvorlagen sich ins Rampenlicht spielte. Ihm reichte eine Saison, um von einem ablösefreien Spieler zu einem norwegischen Star zu werden. Berg dagegen, ist eine Lokallegende und spielt bei Lens erst bei seinem zweiten Verein in seiner Karriere. In der League 1 hat er jetzt die Chance, sich wöchentlich mit Superstars zu messen und so sein Können weiterzuentwickeln.

Die Zukunft des norwegischen Fußballs schaut rosig aus. Nicht nur, dass mit Bodø/Glimt ein neues Spitzenteam in die Liga gekommen ist, auch die Nationalspieler entwickeln sich prächtig. Zwar gibt es bei Sörloth derzeit einen Durchhänger, sein Teamkollege Ødegaard hat aber bereits bewiesen, dass man da auch wieder herauskommen kann. Der zukünftige Star der Norweger ist aber mit Sicherheit Haaland. Wenn er sich weiter so gut entwickelt, könnte er der Zlatan Ibrahimović von Norwegen werden.

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