Ferienhaus in Norwegen – Worauf muss man bei Reparaturen achten?

Verfasst am 26.02.2017 | Abgelegt unter Zusatzrubrik Reisen

Viele Deutsche haben sich ihren Traum vom eigenen Ferienhaus in Norwegen erfüllt. Doch wie geht man vor, wenn vor Ort Reparaturen anfallen oder die Ferienwohnung renoviert werden muss? Wie verhält es sich mit den Arbeitskosten oder sollte man lieber selbst Hand anlegen?

Renovieren in Eigenregie

Zunächst sollte den Hausbesitzern klar sein, dass die Lohnkosten in Norwegen höher als in Deutschland sind und man deshalb für Reparaturarbeiten tiefer in die Tasche greifen muss. Es lohnt sich also, möglichst viel selbst zu renovieren. Dies liegt jedoch natürlich auch immer an den handwerklichen Fähigkeiten des Hausbesitzers – im schlimmsten Fall macht man mehr kaputt als vorher, was wiederum zu noch höheren Kosten führt. Kleine Schönheitsreparaturen wie das Streichen der Wände kann man aber problemlos selbst übernehmen.

Handwerker beauftragen

Der Vorteil von gelernten Arbeitern ist, dass sie wissen, was zu tun ist. Das Know-how der norwegischen Handwerker ist mit dem in Deutschland vergleichbar. Solange man sich für eine seriöse Firma entscheidet, hat man also nichts zu befürchten. Es ist empfehlenswert sich vorab gründlich über die verschiedenen Anbieter zu informieren, zum Beispiel im örtlichen Branchenbuch oder durch Empfehlungen von Freunden und Nachbarn. Wenn Sie kein Norwegisch sprechen, ist es sinnvoll, Handwerker zu engagieren, die Englisch beherrschen, damit Sie sich gut mit ihnen verständigen können.

Material aus Deutschland bestellen

Ein Kompromiss könnte sein, teure Produkte und Materialien nach Norwegen zu importieren und dort von Handwerkern einbauen zu lassen. Sanitäranlagen wie Toiletten oder Duschen sollten zum Beispiel immer vom Fachmann eingebaut werden. Da diese aber in Norwegen teurer sind als in Deutschland, kann man sie auf Seiten wie Hardys24 bestellen und nach Norwegen einführen. Aber Vorsicht: Da Norwegen nicht Teil der Europäischen Union ist, müssen Waren ab einem Wert von 6.000 Norwegischen Kronen beim Zoll deklariert werden. Es gilt also Preise zu vergleichen, denn eventuell werden Produkte aus Deutschland durch anfallende Zölle letztendlich teurer – damit hat man nichts gespart.

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