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Beitrag vom Freitag, 05. März 2021

Kriminalität in Norwegen: Wie sicher ist das Reiseland wirklich?

Norwegen gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Die Kriminalitätsrate ist generell niedrig. Allerdings kann es zur Reisezeit an vielen Ort zu Taschendiebstählen kommen. Wie Sie sich schützen.

Reisen in Norwegen: Schutz vor Kriminellen

Diesen Tipp kennt jeder Urlauber: Geld, Wertgegenstände und Ausweisdokumente sollten sicher aufbewahrt werden. In Hotels stehen Safes zur Verfügung. Bargeldlose Zahlungen sind zu bevorzugen. Unnötige Wertsachen oder teurer Schmuck sollte nicht bei sich getragen werden.

Reisende sollten in Bahnhöfen und Flughäfen aufmerksam sein und noch mehr auf Taschen und Wertsachen achten. Wer in Norwegen dennoch auf Taschendiebe hereinfällt, kann sich direkt an die Polizei wenden. Diese bietet online Tipps zum Schutz gegen Taschendiebe.

Diese Stadt zählt zu den sichersten der Welt

Trondheim liegt in Mittelnorwegen und kann stolz auf sein Ranking in den Top 20 der sichersten Städte der Welt sein. Als Tourist gibt es hier viel zu sehen. Die Stadt beherbergt eine gotische Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Trondheim liegt direkt am gleichnamigen Fjord. Naturliebhaber werden hier also glücklich. Des Weiteren heißt die europäische Stadt Fahrradfahrer willkommen. Der Autoverkehr wurde in Trondheim stark reduziert, was zu weniger Verkehrsunfällen führt. Hier finden Sie weitere Gründe, warum Sie Norwegen mindestens einmal besuchen sollten.

Wirtschaftskriminalität in Norwegen

So sicher Reisende in Norwegen sind, umso eher finden sich kriminelle Machenschaften in der Wirtschaft Norwegens. Korruption ist schon lange ein Thema im Land. 2015 verursachte ein Verfahren gegen frühere Spitzenmanager des teilstaatlichen Chemiekonzerns „Yara International“ für Aufsehen. Ihnen wurde vorgeworfen, Schmiergeldzahlungen an einen Sohn des Erdölministers des damaligen Ghadhafi-Regimes überwiesen zu haben. Zu Beginn des Prozesses bezeichneten sich die Manager als unschuldig.

Mit solchen Fällen befassen sich Detekteien. Deutsche Detektive sind nicht nur lokal im Einsatz, sondern haben auch Experten für Auslandseinsätze. Ob Privat- oder Wirtschaftsdetekteien: Betrugsfälle können mithilfe der Ermittler aufgedeckt werden.

Betrug, Schmiergeld, Unterschlagung: Diese Detektei München setzt sich für ihre Kunden international ein.

Der damalige Yara-Korruptionsskandal blieb kein Einzelfall, sondern löste Ermittlungen in einem Dutzend Länder aus.

Wer sich mit der Kriminalhistorie des nordischen Landes befassen möchte, sollte in diesen Buchtipp rein blättern. Es handelt sich um den ersten Kriminalroman der Welt.

Steuerdaten für jeden einsehbar – doch das hat nicht nur Vorteile

was für uns Deutsche unvorstellbar ist, wird in Norwegen seit Jahren gelebt: Steuerdaten sind kein Geheimnis. Man müsste meinen, dass dieses Verfahren viele Probleme löst. Doch weit gefehlt.

Der norwegische Staat reicht die Daten seiner Bürger sogar an die lokalen Zeitungen oder Radiosender. Statistiken führen ansehnlich aus, wie viele Steuern der Nachbar gezahlt hat.

Frei einsehbare Einkommen sollen Machtverhältnisse aufbrechen; Transparenz schaffen. Doch Privatsphäre sieht anders aus.

Da die norwegischen Einkommensverhältnisse auch im Internet landen, können sie schnell in falsche Hände geraten. Schein ein norwegischer Bürger besonders vermögend, würde sich ein Einbruch oder Bankraub doch lohnen, oder?

Reisen nach Norwegen: Neue Systeme entdecken

Allein wegen dieser gänzlich anderen Kultur und Wirtschaft sollte jeder einmal in seinem Leben in Norwegen gewesen sein. Im Gespräch mit Einheimischen eröffnen sich neue Perspektiven und Lebensmodelle. Die Kriminalitätsrate unterliegt in Norwegen einer niedrigen Quote. Beim sicheren Reisen lassen sich nicht nur die Fjorde bestaunen.

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