Lange reisen und trotzdem die Karriere boosten? Weiterbildung!

Verfasst am 16.05.2017 | Abgelegt unter Zusatzrubrik Reisen

Zwei aktuelle Studien zeigen, dass Weiterbildung einer der Schlüsselfaktoren für die Karriere und mehr Gehalt ist. Dies scheint sowohl in den Köpfen der Arbeitnehmer wie auch der Arbeitgeber angekommen zu sein. Das schöne: Mit flexiblen Modellen wie dem Fernstudium, können selbst Viel- oder Langreisende im Urlaub ihre Karriere voranbringen.

78 Prozent der Arbeitnehmer schätzen Weiterbildung als einen entscheidenden Faktor für ihre Karriere ein. Dies geht aus einer forsa-Studie vom März dieses Jahres hervor. Entsprechend plane mehr als jeder zweiter Deutsche für 2017, sich fortzubilden. Besonders in der Gruppe der 26 bis 30 Jahre alten Arbeitnehmer ist das Engagement im Bereich Weiterbildung verglichen zum Jahr 2016 am deutlichsten angestiegen. Gerade diese junge Zielgruppe erhoffe sich so einen sofortigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz in der eigenen Generation. Neben steigender Kompetenz sollen sich Weiterbildungen, so die Hoffnung der Befragten, insbesondere positiv auf das eigene Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit auswirken.

Überraschend viele Deutsche haben bereits Fortbildungspläne für 2017

Überraschend: Laut der forsa-Studie haben schon 42 Prozent der Befragten für das Jahr 2017 konkrete Fortbildungspläne. 75 Prozent gaben an, bereits eine Weiterbildung absolviert zu haben. Welche Arten von Weiterbildung dies waren, geht aus der Studie nicht hervor. Die Auswahl jedenfalls ist gigantisch: Wer sich fortbilden will, kann das Abi nachholen, neue Sprachen lernen oder intensivieren, Abendschulen besuchen oder beispielsweise ein Fernstudium berufsbegleitend absolvieren.

Wer seine Karriere voranbringen will, kommt also an einer Weiterbildung kaum vorbei. Dies geht auch aus einer TNS infratest-Studie hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt erstellt wurde. Dazu wurden bundesweit 300 Verantwortliche im Personalwesen in deutschen Unternehmen befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Mehr als 90 Prozent der großen Firmen (ab 500 Mitarbeiter) halten es für wichtig, dass sich ihre Mitarbeiter eigenverantwortlich und selbst um die Fortbildung kümmern. Damit könnten sie bei ihren Chefs auf den verschiedensten Feldern punkten, wie beispielsweise mit dem Aufbau von Fachwissen sowie dem Unterbeweisstellen von Eigeninitiative.

Personaler befürworten Fortbildung massiv

Die Ergebnisse der TNS infratest-Studie im Detail für 2017: Geht es um die Karriere, wirkt sich Weiterbildung für 84 Prozent der Personaler stark bis äußerst stark aus, bei der Übernahme von mehr Verantwortung oder neuen Aufgaben ebenfalls für 84 Prozent. Für 77 Prozent der Personalverantwortlichen erhöht Weiterbildung auch die Chance auf eine Erhöhung des Gehalts.

Wer sein Gehalt deutlich steigern will, kommt um einen akademischen Abschluss kaum herum. Immer beliebter sind deshalb Fernstudiengänge, über die Studierende einen Abschluss in einem Bachelor- oder Master-Fernstudium machen können. So stieg die Zahl der Fernstudierenden in Deutschland binnen acht Jahren von 90.000 auf 160.000. Die Studierenden können dabei auswählen zwischen dem einzigen staatlichen Anbieter eines Fernstudiums, der Fernuni Hagen. Sie können aber auch aus dem Angebot zahlloser privater Fernhochschulen wählen, bspw. der SRH Fernhochschule – The Mobile University, die 2005 als erste private Fernhochschule vom Wissenschaftsrat akkreditiert wurde.

Weiterbildung als Schlüsselfaktor für mehr Erfolg und Glück

Insbesondere Menschen, die in Beruf oder Familie stark eingebunden sind, sich aber dennoch fortbilden wollen, haben meist keine andere Wahl, als ein Fernstudium als Eigenstudium zu absolvieren. Dies gilt es jedoch als Chance zu sehen: die Chance auf ein erfüllteres Leben, mehr Gehalt, mehr Anerkennung, mehr Abwechslung im Beruf und nicht zuletzt mehr Lob vom Chef. Und das beste: Wer mit etwas Disziplin bspw. auf eine lange Reise geht, kann danach mit seiner Karriere so richtig durchstarten!

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Norwegeninfos:

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Aktuelle Norwegen-Impressionen

Bilder einer Herbstreise auf die Lofoten.

Buchtipps – Veröffentlichungen des Norwegen-Service

Martin Schmidt

Individualreiseführer:
Reisehandbuch NorwegenReisehandbuch Südnorwegen
City Trip Oslo, Bergen, Erfurt / Weimar

Bildband:
Thomas Härtrich & Martin Schmidt: Sehnsucht Norwegen

Sprachbücher:
Einstieg Norwegisch (Hueber Verlag)
Power Sprachtraining (Pons)
Oh, dieses Norwegisch (Conrad Stein Verlag)

Kleine Länderkunde

– 323.802 km² ist Norwegen groß, und damit etwas kleiner als Deutschland. Rechnet man jedoch den von Norwegen verwalteten arktischen Archipel Spitzbergen mit hinzu, sind es 384.824 km².

– Im Gegensatz zu Mitteleuropa ist Norwegen äußerst dünn besiedelt. Gerade einmal 5,2 Millionen Menschen sind im Lande der Wikinger und Elche zu Hause, 660.000 von ihnen wohnen in Oslo, 279.000 in der zweitgrößten Stadt Bergen.

– Norwegen streckt sich reichlich in die Länge. Ganze 1.572 km sind es vom Südzipfel, dem Kap Lindesnes, bis zum Nordkap. An seiner schmalsten Stelle misst das Land gerade einmal 6330 Meter.

– Die Landessprache ist Norwegisch, allerdings in zwei schriftlichen Varianten: bokmål und nynorsk. Dies macht sich auch beim Ländernamen bemerkbar. Heißt Norwegen auf bokmål „Norge“, so trägt das Königreich auf nynorsk die Bezeichnung „Noreg“.
Zweite Landessprache ist Samisch, wenngleich diese nicht alle erlernen müssen.

Bezahlt wird mit der norwegischen Krone.

Homepage-Tipps

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Fun Facts

-> Der Lærdalstunnel ist mit 24,5 km der längste Straßentunnel der Welt. Er führt von Lærdal nach Aurland in Westnorwegen und besitzt drei große, beleuchtete Felshöhlen, in denen man auch anhalten kann.

-> Der Fjærlandstunnel ist der einzige Tunnel der Welt, der unter einem Gletscher entlang führt.

-> Der Eiksundtunnel führt 287 m unter dem Meer entlang und ist somit der tiefste Untersee-Straßentunnel der Welt. Zumindest noch. Tiefere Unterseetunnel sind in Norwegen bereits im Bau.

Vermischtes

Web-Cams aus Norwegen:

Kleine Web-Cam-Sammlung Norwegen

Große Web-Cam-Sammlung Norwegen.

An- und Weiterreise Norwegen

– Ausweis reicht
– Kinder: eigener Kinderreisepass
– Zollvorschriften beachten (speziell für Alkohol und Tabak)
– Einreise mit Tieren -> Link
– Währung: Norwegische Krone (Kurs ca. 1:9,5)
– Geld: Abheben an Geldautomaten vor Ort möglich
– Ca. 50 Euro schon vorab auf der Bank tauschen
– Tipp: Infoseite der Kgl. Norwegischen Botschaft

Anreise
-> Auto:
Über Dänemark (Fähren ab Hirtshals)
Über Schweden (Fähren ab Kiel, Puttgarten, Travemünde, Rostock)
Ab Deutschland (Fähre Kiel-Oslo)

-> Billigflieger:
Norwegian: ab Berlin, Hamburg, Köln, München, Wien nach Oslo. Ab Berlin auch nach Stavanger, Bergen und Trondheim.

Reisen in Norwegen

-> Geschwindigkeitsbegrenzung:
Innerorts: 50 km/h, Landstr.: 80 km/h, Autobahn: 100 km/h

-> Reisegeschwindigkeit:
Durchschnittl. 60-70 km/h, Tagespensum: max. 200 – 300 km

-> Maut:
Kosten pro Urlaub ca. 30-60 Euro/Auto. An den Mautstationen einfach durchfahren.
Zahlung: Rechnung wird zugesandt. (Außer Atlantiktunnel)

-> Fähren:
An Hauptstr.: mehrmals pro Stunde. An kleinen Nebenstr.: 1-5 x / Tag.
Kosten pro Urlaub: 20-120 Euro (je nach Region)

-> Typisch Norwegen:
22.700 Brücken, 952 Straßentunnel, 32 Unterseetunnel und tausende Kreisverkehre…