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Beitrag vom Dienstag, 15. Dezember 2020

Reisen mit CBD – Ist CBD-Öl in Norwegen legal?

Norwegen lockt mit der Weite seiner Landschaften und atemberaubenden Natur. Die Wildnis borealer Urwälder, majestätischer schneebedeckter Berge, plätschernder Flüsse, eiszeitlicher Fjords, urtümlicher Findlinge, tosender Wasserfälle und nicht zuletzt die mysteriösen Nordlichter sorgen für unvergessene Impressionen und bereichern die Biografie.

Immer wieder erlaubt Norwegen den Kontakt mit seinen berühmten wilden Tieren. Die Begegnung mit Elchen, Luchsen, Bären, Rentieren, Polarfüchsen, Lemmingen, Moschusochsen, Schneeeulen, Seeadlern und Kormoranen lässt jeden Spaziergang zu einem Abenteuer werden. Die Fauna Norwegens gehört zu der faszinierendsten und artenreichsten auf der ganzen Welt.

Gründe für CBD gibt es auch in Norwegen viele

Die Naturerlebnisse in den rauen Welten Skandinaviens sind an sich für den Urlaub in Norwegen schon schön genug. Wer hier im Einklang mit der Natur zur Ruhe kommen und einen besseren Zugang zu seinen sensuellen Quellen erfahren möchte, der kann die spirituellen Effekte eventuell mit CBD steigern. Hierbei ist vor allem die vermutete stresslösende, beruhigende, schlaffördernde, wohltuende und anxiolytische Wirkung von CBD von Bedeutung. Andere CBD-Anwendungsgebiete erstrecken sich auf die Behandlungen von Krankheiten wie Migräne, chronische Schmerzen, Übelkeit und Krämpfe. All dies kann bei dem Wunsch, CBD-Öl in Norwegen mit sich zu führen, eine Rolle spielen.

Insbesondere beim Vollspektrum-CBD-Öl von Zamnesia setzen die Hersteller auf den heilungsfördernden Entourage-Effekt, der alle natürlichen Inhaltsstoffe wie Flavonoide und Terpene in den Behandlungsplan integriert. Außerdem wurden speziell in Bezug auf CBD bei Schmerzen in den letzten Jahren in Gesundheitsstudien spektakuläre Effekte zutage gefördert. Wie steht es deshalb mit der Gesetzeslage in dem Land am Polarkreis rund um CBD? Ist CBD in Norwegen erlaubt oder müssen einige Besonderheiten beachtet werden? Wir klären auf!

Norwegens Drogenpolitik: Kurs auf Entkriminalisierung

Zur Einordnung der Situation ist es wichtig zu wissen, dass Norwegens Wirtschaft aufgrund seiner Zugehörigkeit zum EWR zwar eng mit Europa verflochten ist, aber das Land nicht zur EU gehört. In zwei Volksabstimmungen hatte die Bevölkerung Norwegens den Beitritt bereits abgelehnt. Die Empfehlung der EU an die Mitgliedsländer, CBD bei einem THC-Anteil von 0,3 % zuzulassen (in Deutschland sind es sogar nur 0,2 %), hat also für Norwegen keine bindende Bedeutung.

In der Vergangenheit war Norwegen für seinen restriktiven Kurs in der Drogenpolitik bekannt. Dies hat sich aber in den letzten Jahren geändert. Sogar in Bezug auf Marihuana, das aufgrund seines THC-Anteils im Gegensatz zu CBD berauschend wirkt, führt die Regierung einen Kurs der Entkriminalisierung. Personen mit einem Eigenanteil bis zu 15 Gramm (!) werden nicht mehr strafrechtlich verfolgt. Täter, die zum ersten Mal mit mehr als 15 Gramm Cannabis erwischt werden, kommen in der Regel mit einer Geldstrafe davon oder müssen sich einer Antidrogen-Therapie unterziehen. Die offizielle Höchststrafe für den Besitz größerer Mengen von Cannabis beträgt in Norwegen zwei Jahre, die aber in der Praxis nicht vollstreckt wird. Ähnlich wie in Deutschland gibt es Cannabis sogar auf Rezept. Hierbei müssen Ärzte aber nachweisen, dass die Behandlung das letzte Mittel ist und andere Behandlungsformen gescheitert sind.

Angesichts dessen sollte es Urlauber also nicht beunruhigen, wenn im norwegischen Gesetz CBD nur dann legalisiert ist, wenn es keine THC-Anteile aufweist. Es fehlen also nach den Buchstaben des Gesetzes die in der EU üblichen Toleranzwerte für THC-Spuren zwischen 0,2 und 1 %. In der Praxis handelt es sich bei diesem Gesetz eher um einen Richtwert oder eine Sollvorgabe. Kein Polizist wird Touristen das CBD-Öl beschlagnahmen, eine Untersuchung auf THC-Spuren veranlassen und eine strafrechtliche Verfolgung veranlassen. Der Trend geht in Norwegen eher dahin, dass Teile der Zivilgesellschaft offensiv für die vollständige Legalisierung nicht nur von CBD, sondern auch von THC eintreten.

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