Warm angezogen in Norwegen

Verfasst am 28.10.2019 | Abgelegt unter Zusatzrubrik Reisen

Norwegen gilt im Winter noch als recht schneesicher. Das Thermometer schafft in den meisten Fällen den Sprung über den Gefrierpunkt nicht, sodass recht früh Sonne und buntes Laub dem Schnee und Eis weichen. Wer im Winter nach Norwegen reist, sollte unbedingt die richtige Bekleidung im Gepäck haben. Die dünne Stoffhose wird dabei ebenso zurückgelassen wie ein schicker Trenchcoat. Stattdessen gehören Daunenjacken, Pullover und Wollsocken in den Koffer.

Mit Zwiebelprinzip vorbeugen

Um den Körper bestmöglich vor Kälte zu schützen, wird auf das Zwiebelprinzip gesetzt. Dabei werden mehrere Schichten an dünner Kleidung übereinander getragen. Dadurch ergeben sich zwei entscheidende Vorteile. Zum einen kann immer eine Schicht ausgezogen werden, wenn es wärmer ist als erwartet und zum anderen schafft die Luft zwischen den Schichten einen zusätzlichen Dämmeffekt.

Bei allen Schichten gilt es auf hohe Qualität zu achten. Diese spiegelt sich sowohl in den Materialien als auch in der Verarbeitung wider. Weiterhin sollte bei der Auswahl auf einen hohen Tragekomfort geachtet werden, sodass sämtliche Bewegungen trotzdem ohne große Einschränkungen möglich sind. Die untere Schicht besteht im besten Fall aus Thermounterwäsche. Durch die speziellen Funktionsmaterialien nimmt die Thermounterwäsche einen Teil der Körperwärme auf und speichert diese. Hochwertige Modelle dieser Art sind aus Merinowolle gefertigt, da diese nicht nur Wärme speichern, sondern auch Feuchtigkeit absorbieren kann.

Zweite und äußere Lage ergänzen die Winterkleidung

Über der Unterwäsche werden warme Pullover und Stricksachen getragen. Eine sehr gute Wahl sind die typischen Norwegerpullover, die angenehm warm halten. Weiterhin kann auf Flanellhosen oder andere gefütterte Modelle zurückgegriffen werden. Gerade bei den Hosen gilt es auf einen weiten Schnitt zu achten, sodass diese auch problemlos über die Unterhosen gezogen werden können. Frauen können als Alternative zur langen Unterhose die Wollstrumpfhosen verwenden.

Fällt der Pullover dünner aus und ist eher ein Langarmshirt, ist auch das kein Problem. In diesem Fall kann zwischen dem Langarmshirt und dem langen Unterhemd noch ein T-Shirt getragen werden. So lässt sich der Pullover bei milden Tagestemperaturen auch noch einmal ausziehen.

Die äußerste Lage bildet eine dicke Jacke. Ideal ist die Daunenjacke, die trotz einer wirklich sehr guten Wärmeleistung angenehm leicht ist und sich dadurch lange tragen lässt. Für den Aufenthalt in Norwegen sollte bevorzugt auf eine Jacke mit behandelten Daunen zurückgegriffen werden, da diese nicht so empfindlich gegenüber Nässe sind. Für die Wärmeleistung spielen bei der Daunenjacke natürlich verschiedene Kriterien eine Rolle. Neben der Menge der Füllung kommt es auch auf die Bauschkraft an. Umso höher diese ist, desto besser wärmt die Jacke. Wichtig ist bei der Jacke zudem eine Kapuze, sodass Nacken und Kopf gut geschützt sind.

Während des Winters müssen in Norwegen Hände und Füße bestmöglich geschützt werden. Beides sind die Bereiche, die recht anfällig für Frostbeulen sind. Die Hände können auf unterschiedliche Art und Weise vor Kälte geschützt werden. Ideal sind isolierte Fäustlinge sowie Fingerhandschuhe. Auch Strickhandschuhe halten die Finger angenehm warm. Um die Zehen warm zu halten, sollten atmungsaktive Wollsocken die erste Wahl sein. Wichtig sind zudem robuste Stiefel mit ausgeprägter Profilsohle.

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