Was wir von Norwegern lernen können

Verfasst am 08.11.2019 | Abgelegt unter Zusatzrubrik Reisen

Jedes Jahr landet Norwegen in den Top 3, wenn es um die „Glücklichsten Länder der Welt“ geht. Mit seinen skandinavischen Nachbarn Schweden und Dänemark ist das Land der Fjorde diesbezüglich in bester Gesellschaft. Aber was machen Norweger anders als wir, und wie können wir selbst mehr Freude am Leben haben? Obwohl das Glücksempfinden der Deutschen in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist, gibt es ein paar Dinge, die wir uns von Norwegen abgucken können.

Im Einklang mit der Natur
Fast jeder Norweger besitzt eine Wochenendhütte – manche haben sogar gleich mehrere. Meistens liegen diese abgelegen in den Bergen oder ganz klassisch am Wasser, wo die Naturliebhaber erfüllenden Freizeitbeschäftigungen im Freien nachgehen, zum Beispiel Segeln, Angeln und Wandern. Und im Winter wird natürlich Ski gefahren. Viele Norweger sind derart naturverbunden, dass sie noch nicht einmal auf Strom oder fließendes Wasser angewiesen sind. Dass der Mensch die beste Erholung in der Natur erlebt und dort richtig auftanken kann, ist lange bekannt. Dies wird besonders deutlich, wenn man den „Glücks-Index“ von Stadt- und Landbewohnern vergleicht: Menschen, die nah an der Natur leben, schätzen sich im Allgemeinen als glücklicher ein.

Kleidung: Qualität statt Quantität
Anstatt sich ständig neue, günstige Kleidung mit kurzer Lebensdauer zu kaufen, setzen Norweger auf Qualität und kaufen dafür weniger. Das merkt man sofort, wenn man norwegische Bekleidungsgeschäfte oder Boutiquen besucht. Den Konsum einzuschränken und nur hochwertige, zeitlose Dinge zu kaufen, macht also ebenfalls glücklicher. Besonders bei Schuhen lohnt es sich, auf hochwertige Materialien und viel Komfort zu achten – vor allem bei empfindlichen Füßen und Fußfehlstellungen.

Bessere Work-Life-Balance
Überstunden, ein zu großes Arbeitspensum und ungeregelte Arbeitszeiten machen krank und müde. Viele Deutsche zeigen Syndrome von Burn-Out und haben das Gefühl, zu leben, um zu arbeiten. Bei den Norwegern scheint es genau umgekehrt zu sein. Dank einer Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 37,5 Stunden und oft flexiblen Arbeitszeiten sind Angestellte in Norwegen um einiges entspannter und glücklicher. Viele Firmen bieten ihren Mitarbeitern an, von zuhause aus zu arbeiten und sind großzügiger, wenn es um Mutterschafts- oder Vaterschaftsurlaub geht. Die zusätzliche Zeit, die mit Familien und Freunden verbracht wird, stärkt das seelische Wohlbefinden und macht zufriedener – und leistungsfähiger.

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