Nordkapp Felsen

Beitrag vom Montag, 29. Juli 2019

Das Nordkap

Am nördlichsten Punkt Europas zu stehen, ist schon eine überwältigende Erfahrung, wenngleich man nicht der einzige Besucher ist. Doch auch dieses gemeinsame andächtige Staunen hat durchaus seinen Reiz.

Gelegen ist der markante Fels auf 71° 10′ 21″ nördlicher Breite. Exakt 514 Kilometer sind es in Richtung Süden zum nördlichen Polarkreis, 2100 Kilometer müsste man noch zum Nordpol reisen. An dieser Stelle darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass das Nordkap auf einer Insel liegt und den Ruhm des nördlichsten Festlandspunkts eigentlich das Nordkinn ernten müsste. Aber da 1553 Richard Chancellor einem Irrtum erlag und den Fels auf dem Eiland Magerøya mit dem Titel „Nordkap“ versah, blieb es fortan dabei, wobei der erste Tourist sich erst rund 100 Jahre später in die Region mühte. 1664 landete hier Francesco Negri, ein Priester aus Ravenna in Italien, an. Er ist vermutlich auch der Grund dafür, dass es noch immer Scharen von italienischen Gästen an eben diese Stelle im Nordmeer zieht. Von den teils gefahrvollen, teil kuriosen Reisen ans Kap berichtet eine sehenswerte Ausstellung in der Nordkaphalle. Das teils in den Fels gesprengte Gebäude umfasst zudem einen gut sortierten Souvenirshop, eine Multivisionsshow, eine Kapelle und eine Lichtinstallation.

Nachfolgend sehr ihr ein paar Impressionen meines Besuches am Kap am 7. Juli 2019. Zuerst sah es nach perfektem Wetter aus. Der Himmel blau und die Sonne strahlte. Dann jedoch, kurz vor dem Kap, zog wie aus dem Nichts dichter Nebel auf und ließ uns nicht gerade auf gute Sicht hoffen. Doch zum Glück räumte der Wind auf und kurz vor Mitternacht herrschte dann auch am Nordkap eitel Sonnenschein. Was für ein Glück!

Der Nordkapfelsen um etwa 22 Uhr:

Die Nordkaphalle um Mitternacht:

Zuerst sah es definitiv nach Nebel am Kap aus:

Die Nordkap-Kapelle mit ihrer mystischen Stimmung:

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