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Beitrag vom Dienstag, 19. August 2014

Lachse, Fjorde und Natur – das norwegische Rogaland

Die Wiege Norwegens – so wird die Provinz Rogaland rund um die Ölmetropole Stavanger von den Einheimischen auch genannt. Traumhafte Sandstrände wechseln sich hier mit bizarren Felsformationen ab, historische Denkmäler und technologische Riesenbauwerke zeigen, wie gut die Symbiose aus Vergangenheit und Zukunft funktionieren kann. Als Reisender trifft man hier aber vor allem auf eines: das große Abenteuer.

Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Vergangenheit und Zukunft: Auf beides trifft man in Rogaland immer wieder. Hier ließen sich die ersten Norweger nieder, hielten Vieh und betrieben Ackerbau. Bis ans Ende der letzten Eiszeit reichen die Wurzeln der Region zurück, das schmelzende Eis hatte den Boden fruchtbar gemacht. Mit der Region begann aber auch tausende Jahre später die Zukunft Norwegens – die ersten Offshore-Plattformen zur Ölgewinnung entstanden in den siebziger Jahren hier und brachten ganz Norwegen zu Reichtum. Besonders in der Provinz-Hauptstadt Stavanger liegen Gestern und Heute dicht beieinander, durch die beschauliche Altstadt weht noch immer ein Duft nach Tang und Sardinen und sie erinnert mit ihren weiß gestrichenen Holzhäusern und engen Gassen an die einstige Fischfangmetropole, in der sogar ein ganzer Industriezweig begründet wurde: die Herstellung von Fischkonserven. Auf der anderen Seite ist Stavanger die moderne Ölmetropole, Hafenkneipen gibt es hier zu Hauf, genau wie moderne Geschäfte zum Shoppen und Genießen.

Atemberaubende Schönheit

Doch Rogaland ist viel mehr als Stavanger – von drei Seiten ist die Stadt von Wasser umgeben, hier bricht man auf, um das echte Fjordnorwegen per Schiff zu erkunden. Und was man da entdeckt, lässt viele Touristen mit staunenden Gesichtern zurück: Grünblaue Fjorde enden hier an schroffen Bergwänden – Natur, soweit das Auge reicht. Und dazwischen nur die landestypischen rot-weißen Holzhäuser, die heute vielen Touristen als Domizil dienen. – Buchen können Sie diese zum Beispiel bei TUI Ferienhaus.

Besonders beeindruckend: Zwischen Stavanger und Haugesund liegt der Boknafjord, der nicht nur ein beschauliches Segelrevier bildet, sondern auch mit vielen geschützten Buchten und Meerengen lockt. Mildes Klima herrscht hier vor, das blaue Wasser wechselt sich mit grünen Landschaften ab. Die wohl größte Anziehungskraft übt aber wohl der mächtige Fels Preikestolen hoch über den Lysefjord aus, „Mount-Everest Norwegens“ wird er genannt. Der enge Wanderweg führt über 600 Meter hinauf – direkt am Abhang entlang. Doch oben angekommen entschädigt der atemberaubende Ausblick von der fußballfeldgroßen Plattform für jeglichen Nervenkitzel und jegliche Angst. Hier erlebt man das Gefühl der totalen Freiheit. Wieder unten angekommen muss das Abenteuer nicht enden: es wartet das beinahe schon standardmäßige Lachsangeln im Fjord.

Die wahre Wiege Norwegens

Der Südwesten Rogalands ist hingegen eher Norwegen-untypisch: weite, weiße Sandstrände an der Nordseeküste, Dünenlandschaften, riesige Äcker. Norwegens Gemüsegarten wird die Region Jaeren auch genannt – hier, wo alles begann.

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