a-ha

Beitrag vom Donnerstag, 19. Mai 2016

Popmusik aus Norwegen

Popmusik aus Skandinavien stürmt seit vielen Jahrzehnten regelmäßig die Charts. Und glaubt man der Berliner Zeitung, so ist die Szene in Norwegen sogar eine der aktivsten der nordischen Länder. Auffällig ist, dass diese jedoch eher durch enorme Anzahl an Bands und deren hohe Qualität und weniger durch zahlreiche Nummer-eins-Hits gekennzeichnet ist.

Natürlich kommt man beim norwegischen Pop nicht an a-ha vorbei. Die 1982 von Pål Waaktaar-Savoy und Magne Furuholmen gegründete Band ist der alles überstrahlende Stern. Hits wie „Take On Me“, „The Suns Always Shines On TV“, „Crying in the Rain“, „Hunting High and Low“, „Stay on These Roads“, „Summer Moved On“, „Touchy“ und „The Living Daylights“ eroberten weltweit die Charts. Besonderes Markenzeichen: Die markante Stimme des in Kongsberg geborenen Sängers Morten Harket.

Ein weiterer bekannter Song ist „Velvet“, ursprünglich von Savoy eingespielt, aber durch die Interpretation von a-ha erst bekannt geworden.

Aus der Zeit vor a-ha sind im Grunde nur The Pussycats erwähnenswert, die in den 1960er Jahren aber immerhin Vorband der Rolling Stones waren.

In den 1980er Jahren machten Dance with a Stranger („The Invisible Man“) und One 2 Many („Downtown“) auf sich aufmerksam, blieben aber, da sie nur einen Hit landen konnten, so genannte „One-Hit-Wonder“.  Dies gilt auch für den Song „When Susannah Cries“ von Espen Lind aus dem Jahre 1997.

Deutlich mehr, und vor allem dauerhaften, Erfolg haben da schon Marit Larsen („If a Song Could Get Me You“), Lene Marlin („Sitting Down Here“), Maria Mena („All This Time“) und BigBang („Girl in Oslo“). Zudem Alexander Rybak, der mit „Fairytale“ 2009 mit Rekordpunktzahl den ESC gewann, und Kurt Nilsen, der den World Idol Contest für sich entscheiden konnte.

Eher vom Namen her, und weniger durch spezielle Superhits, sind in Deutschland auch Minor Majority, Röyksopp, Madrugada, Madcon, Kings of Convenience, Highasakite, Team Me, Katzenjammer, Kari Bremnes und Motorpsycho bekannt.

Weltweit einen Namen machen konnte sich hingegen das norwegische Songwriter- und Musikproduzententeam Stargate. 1997 in Trondheim gegründet, zog es 2006 nach New York und ist mittlerweile u.a. für Beyoncé, Rihanna und Katy Perry tätig.

Übrigens, momentan stürmt der norwegische DJ Kygo die Charts. Vor allem in den USA ist er populär. Sein Debüt-Album „Cloud Nine“ erreichte Platz 11 der Billboard 200-Charts. Die Single „Stole the Show“ kletterte hingegen auf einen zweiten Platz in den deutschen Charts. Kygo gilt als Mitbegründer des Musikstils Tropical House.

Tags: Charts, Top ten, Hits aus Norwegen

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