Blumen & Pflanzen im Gebirge Skandinaviens

Verfasst am 23.03.2020 | Abgelegt unter Natur / Fauna / Flora / Geo

Die Diversität in den Landschaften Norwegens vergönnt einem Wanderer nicht nur eine Vielzahl an landschaftlichen Impressionen, voller Natur mit Panoramablick, sondern eben auch an kleinen Blumen und Pflanzen. Wer seinen Blick auch mal zur Abwechslung weiter nach unten richtet und sein Haupt senkt, kann selbst an den unwirtlichen Orten immer wieder wunderschöne Blumen, Pflanzen und Pflänzchen entdecken. Selbst wo sich über Monate eine dichte Schneedecke behauptet und häufiger starker sowie kühler bis eisiger Wind bläst, finden die genügsamsten der Gewächse ihr karges Auskommen und erfreuen durch ihre Schönheit. Natürlich sprechen wir hier nicht von einem Ausmaß an Üppigkeit, welches zum Blumenpflücken im großen Stil oder sammeln von Muttertags Sträußen ausreichen würde. Zum entsprechenden Feiertag sollte Blumenversand in Hamburg, wie auch in Oslo oder sonst wo auf der Welt in professionelle Hände übergeben werden. Dennoch wird man von hervorstechenden Schönheiten überrascht!

Ein kleiner Auszug diverser Pflanzen

Als Rekordhalter in der eisigen Höhe gilt mitunter der „Gletscher-Hahnfuß“, der in Höhenlagen bis zu 2.050 Metern vorgefunden werden kann. Auch die Moos ähnelnde „Cassiope“ findet man noch bis circa 2.000 Meter Höhe an. Beide Gewächse findet man verstärkt im südlichen Norwegen innerhalb der mittleren alpinen Zone ab etwa 1.200 Höhenmetern. Bevorzugt kommen sie in Jotunheimen vor, wo sich die höchsten Gipfel des Landes, mit Höhen bis zu 2.469 Metern erstrecken.

Der „Scharfe Mauerpfeffer“ tritt in Regionen bis zu 2.000 Metern auf. Die „Kraut-Weide“, sowie das „Zwergen-Kraut“ als auch die „Polar-Weide“ kommen jeweils in Höhenlagen bis zu 1.900 Metern vor. „Gämsheide“, der „Silberwurz“ und „Breit-Wegerich“ oder auch „Stängelloses Leimkraut“ und mehrere Vertreter der „Seggen-Arten“ sind bis zu 1.800 Höhenmeter hoch. Diese kommen aber auch weiter unten in der niedriger gelegenen alpinen Zone sowie auch teilweise sogar in der subalpinen Zone, aber auch im Tiefland zurecht.

Ganz klar findet man in der Gruppe dieser Höhenrekord Halter nicht immer die rein optisch ansprechendsten Pflanzen, dennoch besitzen sie gerade auch im Kontext und Umfeld der Landschaft ihren Charme. Wer zum Beispiel auf der „Fjord Ruta“, in „Ryfylkeheiane“ oder auf dem unwirtlichen und kargen, oft nassfeuchten Hochplateau der „Hardangervidda“ wandert, wo Wege, Strecken und Pfade sich mehrheitlich im Bereich von lediglich 900-1.250 Metern erstrecken, verfügt beispielsweise über die beste Chancen, auf das markant wirkende „Echte Fettkraut“ oder aber den nicht minder faszinierend zu betrachtenden „Rundblättrigen Sonnentau“ zu stoßen.

Vielfalt der Orchidee

Hier in Deutschland sind beispielsweise Orchideen nur sehr selten und schwer zu entdecken. Wer rechnet denn schon mit einer so „exotischen“ Schönheit im deutschen Wald? Und Hand aufs Herz, wer rechnet bitte dann noch mit einem weitaus häufigeren Aufkommen in Norwegen? In Norwegen begegnet man dieser „zarten“ Gattung jedoch deutlich öfter. Erklärbar kann dies durch die weitaus höheren Standards im respektvollen Umgang mit der Natur werden. In den Wäldern am Fuße des „Trollstigen“ gelegen sowie auf diversen Wiesen auf den „Lofoten“ findet man diese Königinnen häufig an.

Zurück zum Muttertag in Nordeuropa

Während sowohl Finnland als auch Dänemark am 2. Sonntag im Monat den Muttertag feiern, erfreuen sich schwedische Mütter erst 2 Wochen danach an ihrem Ehrentag. Die Norweger zelebrieren ihren Müttern dafür bereits am 2ten Sonntag im Februar. Sowohl in Norwegen, als auch in anderen nordeuropäischen Ländern, gehört dieser Tag vollumfänglich der Familie. Hier trinkt man im großen Kreis gemütlich Kaffee, Väter und Kinder kochen oder backen beispielsweise lecker für Mama. Und ganz selbstverständlich freuen sich auch Norwegens Mütter über einen Blumengruß und Blumen zu Hause, ganz unabhängig davon, ob selbst gepflückt oder aber via Versand – Der Gedanke zählt!

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