Ski-Alpin – Ein Skiguide

Verfasst am 02.03.2018 | Abgelegt unter Outdoor / Sport / Freizeit

Dein Weg zum richtigen Ski.

Norwegen kann ohne Zweifel als die Heimat des Skilaufens gelten. Nahezu alle modernen Wintersportarten haben hier ihren Ursprung, so natürlich auch das alpine Skifahren, wenngleich dieses in den Alpen Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts entscheidende Weiterentwicklungen erlebte. So fuhr man in Norwegen in den Stilen Slalåm („schlagt eine Spur in den Schnee“), Ufsilåm („schlagt eine Spur in den steilen Hang“) und Uvyrdslåm (Wortherkunft unbekannt) in der Telemark die Berge hinab. Die Ski waren teils schon tailliert (Carving) und hatten Stahlkanten, wie in einem Brief Fridtjof Nansens nachzulesen ist. Die ersten Torläufe fanden jedoch in Österreich statt. Auch nutzte man dort das erste Mal zwei Stöcke, statt nur einen. Auch der moderne Rocker-Ski ging das erste mal in Österreich in Serie.

Wenn ihr euch nun entscheidet, den Spuren der Norweger und Österreicher zu folgen, so ist es nicht leicht, den modernen Ski-Dschungel zu durchschauen. Ich habe mal versucht, ein paar wissenswerte Dinge zu sortieren und in eine logische Reihenfolge zu bringen. Sehr hilfreich und informativ war dabei diese Seite.

Grundcharakter des Skis

Fünf Punkte bestimmen die Beschaffenheit des Skis:

1 Biegelinie (Vorspannung)
2 Biegehärte
3 Torsion (Verdrehsteifigkeit)
4 Taillierung
5 Skilänge

Biegelinie
Hier geht es um die Druckverteilung, wenn ich auf dem Ski stehe bzw. eine Kurve fahre.
Der Druck kann auf der Skispitze, der Skimitte oder am Skiende liegen, bzw. auch gleichmäßig verteilt sein.
-> Zwei Begriffe sind da wichtig: Camber und Rocker.
Camber bedeutet, dass der Ski eine Vorspannung hat, also nur an den Enden aufliegt und in der Mitte hoch steht, wie bei Langlaufskiern.
Rocker ist eine Neuentwicklung. Teile des Skis sind hinter den Skispitzen (Tip, Front) oder hinter den Skispitzen und vor den Skienden (Tail) nach oben gebogen. Der Ski liegt in der Mitte fast flach oder komplett flach auf, ist also nur noch leicht oder gar nicht durchgebogen.

Biegehärte
Über die Verwendung verschiedener Materialien und Vergurtungen ist es möglich, den Ski härter oder weicher zu gestalten. Einfach mal einen Ski nehmen, an der Spitze festhalten und durchbiegen. Dann spürt man es deutlich, wie weich oder hart der Ski ist.
Weiche Ski sind perfekt für Anfänger, sehr harte Ski sind eher für Profis geeignet.
Weiche Ski lassen sich besser drehen und sind deutlich leichter zu fahren, haben aber auf Eis wenig Griff, da sie bei Druck nachgeben.
Harte Ski haben deutlich mehr Griff, sind aber auch viel schwerer zu steuern.
Weiche (und preiswerte) Ski haben einen geschäumten Kern oder einen geschäumten Kern mit Holzstäben. Etwas härter und besser sind geschäumte Vollholz- oder Kunststoffkerne. Am teuersten sind aufwändig verleimte Holzkerne.
Die Härte wird, wie auch die Torsionssteifigkeit, auch über Druck- und Zuggurte im Ski geregelt.

Torsionssteifigkeit
Hier geht es darum, wie hart der Ski ist, wenn man ihn in sich verdreht, was beim Ausfahren einer Kurve vorkommt. Die Torsionssteifigkeit hängt also auch mit der Biegehärte zusammen.
Ein torsionsweicher Ski schmiert schnell weg und hat wenig Eisgriffigkeit und Spurstabilität, ist aber leichter zu handhaben und verbraucht wenig Kraft.
Ein torsionssteifer Ski hält dem Druck stand, reagiert aber schnell auf Fahrfehler.
Je besser der Fahrer und je höher das Tempo und je härter die Piste desto torsionsteifer sollte bzw. kann der Ski sein.
Die Torsionssteifigkeit wird, wie auch die Härte, über Druck- und Zuggurte im Ski geregelt. Diese sorgen für die Druckverteilung in Längsrichtung.

Taillierung
Die Taillierung ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der Breite der Schaufel/Skispitze bzw. dem Skiende und der Skimitte. Je stärker die Taillierung desto kleiner wird der natürliche Kurvenradius. Slalomski sind also stark tailliert, Racingski für schnelle Schussfahrten eher nur schwach. Auch Ski für Freerider- bzw. Allmountain-Ski sind nur relativ schwach tailliert.
Eine typische normale Taillierung für Pistenski ist 118-68-98 cm oder 118-72-104 cm.
Beim Allmountainski: 124-80-110 oder 134-96-113
Slalomcarver haben eine breite Schaufel und ein breites Skiende. Das Verhältnis zwischen Schaufel, Skimitte und Skiende ist dabei nicht unbedingt viel größer als bei anderen Typen (typische Maße: 121-68-104), aber die Ski wirken gestauchter, da sie deutlich kürzer gefahren werden. Allmountainski und Ski für schnelle Fahrten sind im Verhältnis vor allem am Skiende deutlich schmaler, wodurch gerutschte Schwünge besser angesetzt werden können.

Skilänge
Pistenski werden kürzer gefahren als Allmountain-Ski, also solche, die auch für Strecken abseits der Piste in Frage kommen.
Reine Camber-Ski werden gerne kürzer gefahren als Rocker.
Im Grund hängt die Länge von der Fahrweise, dem Können, der Körpergröße, dem Gewicht und dem Skityp ab. Einen sehr guten Skilängenrechner habe ich hier gefunden.
Ist der Ski kurz, können enge Kurven gefahren werden (Slalomcarver), aber bei höheren Geschwindigkeiten fängt das Material an zu flattern. Lange Ski sind schwerer zu handhaben, sind aber besser im Gelände und für höhere Geschwindigkeiten geeignet.
Im Grunde kann man sagen: Camber – Körpergröße minus 10 bis 20 cm, Rocker – Körpergröße minus 10 bis 15/20 cm, Allmountain – Körpergröße minus 5-10 cm.

Skiaufbau

Dieses Thema ist ein sehr weites Feld, das ich etwas kurz halten will, denn auf den Seiten der Skihersteller wird schnell mit beeindruckenden Fachbegriffen um sich geworfen, mit denen am Ende kaum ein Nutzer etwas anfangen kann, ich übrigens auch nicht.

Grundsätzlich wichtig sind für mich eher zwei Fragen:
-> Wie ist die Druckverteilung im Ski? -> Und wie wird diese erreicht?

– Liegt der Druck sehr stark in der Mitte, flattern die Enden des Skis.
– Wird der Druck gleichmäßiger verteilt, lässt er sich schwerer drehen.

Die Druckverteilung wird unter anderem über die Härte / Torsion und über die Biegelinie (Vorspannung) beeinflusst. Was zur einer entscheidenden Frage führt:
-> Camber oder Rocker.

Der Rocker ist, wie schon erwähnt, eine Aufbiegung der Lauffläche hinter der Schaufel oder vor dem Skiende. Die Dreheigenschaften des Skis werden so verbessert, man kann also kraftsparender fahren. Der Ski wird auch, aber nur wenn er die nötige Breite besitzt (!), geländegängiger. Man kann also dann auch durch Tiefschnee oder zerfahrenes Gelände fahren. Der Rocker macht den Ski jedoch bei schnellen Fahrten instabiler, er flattert schneller.
Camber bezeichnet nur die Aufbiegung nach oben in der Mitte des Skis, früher Vorspannung genannt.

Allround Rocker (Speedrocker oder Early Rise; Tip Rocker)
Der Rocker ist vorne, also direkt hinter der Schaufel, zu finden und mal stark oder weniger stark ausgeprägt. Der Ski verzeiht Fehler und Kurven können kraftsparend und sauber gefahren werden. In der Mitte steht der Ski mehr oder minder leicht nach oben (Camber).

Allmountain-Rocker und All-Terrain-Rocker
Kompromiss zwischen Piste und Gelände. Der Ski ist vorne stärker aufgebogen. Zusätzlich ist ist auch hinten (Tail) eine meist leichte Aufbiegung zu finden. Der Ski steht ebenfalls in der Mitte mehr oder minder leicht hoch.

Full Rocker für Tiefschnee & Snowpark
Sehr starke Aufbiegung vorne und hinten. Diese erleichtert das Aufschwimmen der Ski im Tiefschnee. Die Ski, so ist zu lesen, gleiten wie ein Surfbrett. Sie lassen sich auch rückwärts fahren, sind also vorne und hinten extrem aufgebogen. In der Mitte liegt der Ski flach auf.

Sehr gut illustriert wird die Camber / Rocker-Problematik auf dieser Seite, auch mit anschaulichen Darstellungen.

Der Ski an sich ist auf verschiedene Arten aufgebaut:

-Sandwich: Deckel (Kunststoffschicht mit Logo) – Druckgurt (eine dünne Platte) – Kern (Holz / Kunststoff) – Zuggurt (eine dünne Platte) – Schwingungsdämpfer / Versteifung (ebenfalls eine Platte) – Skibelag. Am Rand des Skis: Seitenwange und Stahlkante. Der Deckel kann auch um die Seitenwange herum führen (Cap-Bauweise). Dies sieht gut aus, hat aber keinen praktischen Nutzen. Ein Sandwich-Ski kann je nach eingesetztem Material billig oder teuer sein.
-Torsionsbox: Box aus Kunststofffasern um den Ski-Kern herum anstelle von Druck- und Zuggurten. Sehr torsionssteif, hart. (Völkl, Rossignol, K2 )
-Schalenbauweise: Wie Sandwichbauweise, aber der Druckgurt wird zusammen mit dem Deckel am Skirand mit nach unten gebogen. Bessere Druckverteilung über den gesamten Ski, aber teuer. (Atomic, Dynastar, Elan, Volant)

Skitypen

Die meisten Skimarken haben Ski aller Typen im Programm. Je nach Skimarke sind die Ski aber leicht verschieden aufgebaut, da unter anderem unterschiedliches Material verwendet wird, welches zudem unterschiedlich „gemixt“, also komponiert wird.  Es kann also der selbe Skityp sein, der sich aber von seinen Fahreigenschaften her je nach Marke etwas anders anfühlt. Am besten man testet es in einem guten Skiverleih mal und findet seine persönliche Lieblingsmarke.

Ski für Anfänger und Kinder sind bei Rossingol, Atomic, Völkl, Dynastar und Salomon zu finden. Der normal gute und nur leicht trainierte Fahrer findet passende Ski bei Rossignol, Fischer, Blizzard, Dynastar und Salomon.
Ski für fortgeschrittene, mittel gut trainierte Fahrer und für mittel gut trainierte Könner bieten alle Marken an. Gut trainierte Experten greifen gerne auf die schweren, sehr harten Racing Ski von Völkl (mit Gewichten) und Atomic zurück.

Folgende Übersicht gibt einen Einblick in die verschiedenen Skitypen. Auf den Homepages der Skifirmen findet man nur die Unterteilung Racing – Pisten-Ski – Allmountain – Freeride – Freestyle – Touring. Ob es sich nun um einen Easycarver oder z.B. einen Allroundcarver handelt, muss man sich selbst aus verschiedenen Angaben, wie Härte, (Kurven-) Radius, Rocker, Tempo „zusammenreimen“.
Im Sportgeschäft gibt es meistens gar keine Unterteilung. Die Ski stehen bunt gemischt nebeneinander und man muss sich auf sich selbst oder das Wissen des Verkäufers verlassen.

Pisten-Ski:

Diese Ski sind für gut präparierte Pisten in Skigebieten geeignet. Sie sind sichtbar stark tailliert und besitzen oft einen Front Rocker (Tip Rocker). Pisten-Ski sind aín Sportläden am häufigsten vertreten.

Eine typische Taillierung wäre 118-68-98 cm oder 118-72-104 cm
Mittelbreite des Skis < 75mm

Anfänger – weiche Ski
Easycarver:
verzeihen Fehler, lassen sich leicht drehen, sind leicht, für langsames bis mittleres Tempo gemacht, werden relativ kurz gefahren; Radius: 10-14 m

Leicht Fortgeschrittene / Fortgeschrittene – weich bis etwas härter
Allroundcarver / Freecarver:
Ein häufig in Sportgeschäften vertretener Kompromissski ohne besondere Stärken oder Schwächen. Für geübte Einsteiger, aber auch für Fortgeschrittene, die zwar technisch gut sind, aber z.B. aus Konditionsgründen einen einfach zu beherrschenden Ski wünschen. Mittleres Tempo. Kurze oder mittlere Länge. Radius: 12-15 m (mittel)

Fortgeschrittene / Könner – etwas härter
Crosscarver:
Gemäßigte Racecarver, die nicht ganz so hart sind und dadurch etwas kraftsparender gefahren werden können. Radius: >15 m

All-Mountain-Ski:

Diese Ski sind nur wenig tailliert, dafür recht breit und sehen vorne und teils auch hinten etwas oval aus. Ich habe mal gelesen, dass Allmountain-Ski wie ein SUV sind, sich also durch jedes Gelände arbeiten.
Allmountain-Ski nutzt man auch für das Telemarkskifahren.

Fortgeschrittene / Könner – für alle Gelegenheiten, breit – mittelhart/weich
All Mountain:
Mittelbreite des Skis >75mm (oft 80 mm), für Piste +
Tiefschnee geeignet – ein guter Kompromiss. Deutlich weicher als Racing-Ski. Schwach tailliert -> sehr breit -> viel Auftrieb; Laufruhe; Auf der Piste aber auch etwas träger und schlechter in der Kurve. Radius: >15 m

-Primär ein Ski für die Piste, der aber so optimiert wurde, dass man auf hartem und auch zerfahrenen Schnee gut zurecht kommt. Ein Ausflug ins Gelände ist möglich.
-Moderate Radien zwischen 15 bis 20 Meter, also eher kein Ski für Fahrer, die gerne wedeln und schnelle, enge Kurven bevorzugen.

Racing-Ski:

Diese sehr harten Ski sind für schnelle Fahrer konzipiert, die genug Kraft mitbringen, das Material im Griff zu haben und zu steuern. Liegen Pistenski gefällig in der Kurve und „arbeiten mit“, will der Racing-Ski durch Krafteinsatz gesteuert und in Position gebracht werden.
MediumTurn und ShortTurn werden auch manchmal den Pisten-Ski zugeordnet.

Fortgeschrittene – Könner – hart
High Performance LongTurn (Racer-Carver) – Könner:
Hohe Spurtreue und Laufruhe. Gering tailliert. Werden lang gefahren. Hohe Geschwindigkeiten. Große Kurven. Sehr schwer. Kräftezehrend. Muss mit viel Einsatz gefahren werden. Radius: >15 m

High Performance MediumTurn (Sport-Carver) – weiter Fortgeschrittene – Könner:
Mittleres bis hohes Tempo. Mittlere Taillierung. Ein wenig ähnlich dem Slalomcarver, aber für etwas größere Schwünge geeignet. Radius: 12-16 m (mittel)

High Performance ShortTurn (Slalom-Carver) Fortgeschrittene – Könner:
Mittleres bis hohes Tempo. Stark tailliert. Für enge und schnelle Kurven gedacht. Sehr agil und rasant. Radius: rund 10 m

Freeride / Off-Pist – sehr breit, Rocker

Freeride:
Sehr breite Ski für den Tiefschnee. Die Bretter schwimmen regelrecht auf dem Schnee. Mit einigen Modellen kann man vorwärts und rückwärts fahren.

Freestyle – sehr kurz, aufgebogene Skienden

Twintip-Freestyle:
Recht kurze Ski für den Spaß in der Halfpipe und im Funpark. Tip- und Tail-Rocker. Oft ist das Skiende aufgebogen, so dass man auch rückwärts fahren kann.

Tourenski – leicht und breit

Tourenski:
Ski für Bergtouren. Sind meist sehr leicht und breit (Tiefschneefahrten).

Damenski – hübsch, leicht zu drehen

Ladycarver:
Der Ladycarver ist vor allem sehr schön anzusehen. Ihn gibt es in verschiedenen Skitypen.

Kinderski – kurz

Kinder- und Jugendski:
Diese Ski sind sehr kurz und für Anfänger, Fortgeschrittene und Könner erhältlich.

– bis 115 cm: am besten Kinnhöhe, bei sportlichen Kindern auch mehr

– bis 135 cm: ca. Kinnhöhe, es geht auch etwas darunter oder darüber

– bis 155 cm: min. Kinnhöhe, ansonsten Nasenhöhe

Norwegeninfos:

Norwegen auf Amazon – Bücher, Bekleidung, Fahnen, Aufkleber.

Aktuelle Norwegen-Impressionen

Bilder meiner Reise nach Oslo im Mai 2018, anlässlich des norwegischen Nationalfeiertags. Die Reise fand in Zusammenarbeit mit dem Nordis-Magazin statt.

Buchtipps – Veröffentlichungen des Norwegen-Service

Martin Schmidt

Individualreiseführer:
Reisehandbuch NorwegenReisehandbuch Südnorwegen
City Trip Oslo, Bergen, Erfurt / Weimar

Bildband:
Thomas Härtrich & Martin Schmidt: Sehnsucht Norwegen

Sprachbücher:
Einstieg Norwegisch (Hueber Verlag)
Power Sprachtraining (Pons)
Oh, dieses Norwegisch (Conrad Stein Verlag)

Kleine Länderkunde

– 323.802 km² ist Norwegen groß, und damit etwas kleiner als Deutschland. Rechnet man jedoch den von Norwegen verwalteten arktischen Archipel Spitzbergen mit hinzu, sind es 384.824 km².

– Im Gegensatz zu Mitteleuropa ist Norwegen äußerst dünn besiedelt. Gerade einmal 5,2 Millionen Menschen sind im Lande der Wikinger und Elche zu Hause, 660.000 von ihnen wohnen in Oslo, 279.000 in der zweitgrößten Stadt Bergen.

– Norwegen streckt sich reichlich in die Länge. Ganze 1.572 km sind es vom Südzipfel, dem Kap Lindesnes, bis zum Nordkap. An seiner schmalsten Stelle misst das Land gerade einmal 6330 Meter.

– Die Landessprache ist Norwegisch, allerdings in zwei schriftlichen Varianten: bokmål und nynorsk. Dies macht sich auch beim Ländernamen bemerkbar. Heißt Norwegen auf bokmål „Norge“, so trägt das Königreich auf nynorsk die Bezeichnung „Noreg“.
Zweite Landessprache ist Samisch, wenngleich diese nicht alle erlernen müssen.

Bezahlt wird mit der norwegischen Krone.

Homepage-Tipps

– Auf dieser Seite kannst du im Norwegen-Shop Produkte aus und zum Thema Norwegen erwerben. Viel Spaß beim Stöbern.

Norsk ! – So heißt meine Zeitschrift für alle, die Norwegisch lernen.

Fun Facts

-> Der Lærdalstunnel ist mit 24,5 km der längste Straßentunnel der Welt. Er führt von Lærdal nach Aurland in Westnorwegen und besitzt drei große, beleuchtete Felshöhlen, in denen man auch anhalten kann.

-> Der Fjærlandstunnel ist der einzige Tunnel der Welt, der unter einem Gletscher entlang führt.

-> Der Eiksundtunnel führt 287 m unter dem Meer entlang und ist somit der tiefste Untersee-Straßentunnel der Welt. Zumindest noch. Tiefere Unterseetunnel sind in Norwegen bereits im Bau.

Vermischtes

Web-Cams aus Norwegen:

Kleine Web-Cam-Sammlung Norwegen

Große Web-Cam-Sammlung Norwegen.

An- und Weiterreise Norwegen

– Ausweis reicht
– Kinder: eigener Kinderreisepass
– Zollvorschriften beachten (speziell für Alkohol und Tabak)
– Einreise mit Tieren -> Link
– Währung: Norwegische Krone (Kurs ca. 1:9,5)
– Geld: Abheben an Geldautomaten vor Ort möglich
– Ca. 50 Euro schon vorab auf der Bank tauschen
– Tipp: Infoseite der Kgl. Norwegischen Botschaft

Anreise
-> Auto:
Über Dänemark (Fähren ab Hirtshals)
Über Schweden (Fähren ab Fähren ab Kiel, Puttgarten, Travemünde, Rostock)
Ab Deutschland (Fähre Kiel-Oslo)

-> Billigflieger:
Norwegian: ab Berlin, Hamburg, Köln, München, Wien nach Oslo. Ab Berlin auch nach Stavanger, Bergen und Trondheim.

Reisen in Norwegen

-> Geschwindigkeitsbegrenzung:
Innerorts: 50 km/h, Landstr.: 80 km/h, Autobahn: 100 km/h

-> Reisegeschwindigkeit:
Durchschnittl. 60-70 km/h, Tagespensum: max. 200 – 300 km

-> Maut:
Kosten pro Urlaub ca. 30-60 Euro/Auto. An den Mautstationen einfach durchfahren.
Zahlung: Rechnung wird zugesandt. (Außer Atlantiktunnel)

-> Fähren:
An Hauptstr.: mehrmals pro Stunde. An kleinen Nebenstr.: 1-5 x / Tag.
Kosten pro Urlaub: 20-120 Euro (je nach Region)

-> Typisch Norwegen:
22.700 Brücken, 952 Straßentunnel, 32 Unterseetunnel und tausende Kreisverkehre…